Wanderweg_Malerweg

Malerweg   Ein malerischer Wanderweg erwartet Sie, so malerisch, daß schon viele Künstler, an dieser Route ihre Staffelei aufstellten. Reproduktion ihrer Bilder finden Sie an einigen besonders schönen Stationen des ca. 20 km langen Weges. Von ihrem Urlaubsdomizil (Stadtmitte) begeben Sie sich zunächst zur Hammermühle, einem Ortsteil von Parsberg. Von hier aus wenden Sie sich flußaufwärts. Nach einigen Metern sehen Sie ein spezielles Parsberger Relikt, das alte Freibad, in dem die älteren Parsberger noch das Schwimmen gelernt haben. Heute stellt die Anlage ein erhaltenswertes natürliches Biotop dar. Im Hintergrund zeigt sich dazu die typische Oberpfälzer Landschaft mit langen und tiefen Tälern, hochaufragendeTrockenhängen mit vielfältiger landschaftstypischer Flora und Fauna. Sie gehen die Laber entlang und erreichen nach etwa 500 Metern die Bienmühle. Der Blick schweift nach oben rechts. Dort ist die Ortschaft Hackenhofen an der Turmspitze der Laurentiuskirche zu erkennen. Einen Kilometer weiter den Fluß entlang mündet das Frauenbachtal ein, und Sie erreichen danach die Steinmühle. Das an Mühlen sehr reiche Labertal war früher Mittelpunkt wirtschaftlichen Geschehens. Jetzt müssen Sie allerdings für kurze Zeit das Tal verlassen. Sie wenden sich an der Brücke nach rechts den Berg hinauf bis zu einem schönen Rastplatz unter schattigen Sträuchern, der zur Brotzeit einlädt. Anschließend geht es den Berg hinunter bis zur Plankmühle am Ortsrand von Darshofen, ein Holzsägewerk, das noch heute in Betrieb ist. Der Wanderweg führt auf der linken Seite der Laber flußaufwärts weiter. Sie folgen dem Wiesenweg am Fuße des Talhanges, der Sie schließlich einen Feldweg hinauf nach Klapfenberg führt. Zwei Gasthäuser laden zu einer Rast mit einer deftigen Oberpfälzer Brotzeit ein. Gestärkt geht es wieder hinab ins Lahertal, Über eine kleine Brücke, hinauf bis zum Seubersdorter Ortsteil Haag. (Eine erste Abkürzungsmöglichkeit finden Sie kurz nach der Brücke. Linker Hand führt Sie ein Schotterweg entlang des Talgrades Übe, Gastelshof und Darshofen nach Parsberg zurück). Wer Lust und Laune hat, kann von Haag aus einen Abstecher hinauf zur Ruine der legendären Adelsburg machen, ein ehemaliges Raubritternest, dessen steinerne Ruine auch schon als Filmkulisse diente. Von Haag aus bieten sich dann zwei Möglichkeiten an: Alternative 1, den Flurbereinigungswegen folgend, zur Ortschaft Eichenhofen mit seiner alten Nikolauskirche und einer Einkehrmöglichkeit im Gasthof "Waldeslust" und weiter auf der Ortsverbindungsstraße nach Krappenhofen. Alternative II, den kürzeren Flurbereinigungswegen folgend, hinunter ins "Eisental" und hinauf nach Krappenhofen. Hier lädt ein restaurierter alter Brunnen zur Besichtigung und die Gastwirtschaft "Riel" am Ortsrand zur Rast ein. Zurück auf dem Wanderweg geht es in Richtung Kerschbach, vorbei am "Hennerloch." Dem Kerschbach entlang kommen Sie zur Bogenmühle mit einer kleinen Kapelle. Vor der Ortschaft Darshofen, das Sie jetzt von der anderen Seite tangieren, biegen Sie rechts vor dem großen "Pfaffenfelsen" in den "Eglwanger Steig" ab. Nach der Bahnunterführung wandern Sie weiter in Richtung Parsberger Naherholungsgebiet "Hatzengrün" mit seinen herrlichen Baumbeständen und weitläufigen Sport- und Freizeitanlagen. Von hier aus sind es nur noch wenige Schritte zurück nach Parsberg.

  • Web: http://www.touristik-parsberg-lupburg.de/Freizeitkarte_Wege.html